Microsoft stellt den Support für Windows XP ein

Microsoft beendet die Ära von Windows XP. Der Support für das mittlerweile 12 Jahre alte Betriebssystem wird ab dem 8. April 2014 eingestellt. Das Gefahrenpotential aufgrund neuer Technologien sei nach Ansicht des US-Konzerns zu groß.

Windows XP erhält ab April 2014 keine Updates sowie Sicherheits-Patches mehr. Microsoft verweist hierzu die Anwender in einer Pressemitteilung freundlich auf die Nutzung der beiden Nachfolger Windows 7 und Windows 8. Die allgemeinen Gefahren, wie zum Beispiel Malware oder Viren, sind aufgrund der “längst überholten Sicherheitsarchitektur” enorm ernst zu nehmen. Laut Oliver Gürtler, Leiter der Windows-Abteilung bei Microsoft Deutschland, sei das ehemals so beliebte Betriebssystem ein Auslaufmodell, dessen Support nicht mehr zeitgemäß ist. Er ist außerdem der Ansicht, dass sowohl Privatanwender als auch Unternehmen ihre IT-Sicherheit einschließlich aller sensiblen Daten einem erheblichen Risiko aussetzen würden. Diese Argumentation seitens offizieller Seite hat seinen Grund: Nach Angaben des Betriebssystem-Hersteller wurde Windows XP innerhalb eines definierten Zeitraums doppelt so oft das Ziel von Cyberattacken, als sein Nachfolger Windows 7. Der daraus resultierende Wartungsaufwand schlägt sich auf die Kosten sowie die produktive Arbeitszeit nieder.

Die Einstellung des Supports für das Betriebssystem hatte das Unternehmen von 2011 auf 2014 aufgrund der weiteren Verbreitung bereits verschoben und weiterhin Updates geliefert. Basierend auf einer Datenerhebung von NetApplications wird XP noch immer auf 38,7 Prozent aller weltweit betriebenen Rechner eingesetzt. Der Analysedienst fand zudem heraus, dass nur Windows 7 mit einem Anteil von 45 Prozent weiter verbreitet ist. Trotz 60 Millionen verkaufter Windows-8-Lizenzen ist das neueste Betriebssystem mit fünf Prozent weit abgeschlagen. Wer sich angesichts des auslaufenden Supports nun mit der Anschaffung eines neuen Betriebssystems befasst und sich unschlüssig ist, sollte die jeweiligen Vorzüge von Windows 7 bzw. Windows 8 im Detail betrachten.

 

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